Bericht Jahreshauptversammlung & Verbandstag
- Redaktion Fachverband

- 30. März
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Apr.
Hand in Hand -
der Fachverband trifft sich in Hamburg
Wenn sich die Branche trifft, liegt Aufbruchstimmung in der Luft. In diesem Jahr folgte der Fachverband Getränkeschankanlagen e.V. dem Ruf der Hansestadt: Am 20. und 21. März 2026 fand im EAST-Hotel im Herzen von St. Pauli der diesjährige Verbandstag statt. Und er hielt, was er versprach. Zwei intensive Tage mit Hausmesse, Fachvorträgen, Speed-Dating-Runden, Workshops und einem unvergesslichen Abendprogramm auf der Elbe. 14 Aussteller zeigten, was die Branche bewegt, und die Teilnehmer nutzten jede Gelegenheit zum Austausch. Wer dabei war, erlebte eine Veranstaltung auf Augenhöhe – wer nicht dabei war, findet hier den Überblick. |
![]() Zapfhahn aufFreitag, 17 Uhr - das Eis bricht sofort Nach und nach erscheinen die Verbandsmitglieder und Gäste – und die Stimmung war von der ersten Minute an herzlich und lebendig. |
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Während draußen die Hamburger Abendsonne über den Dächern stand, begrüßten sich im Foyer alte Bekannte, wurden Visitenkarten ausgetauscht und erste Gespräche geknüpft. Das Meet & Greet erfüllte seinen Zweck aufs Beste: unkompliziertes Netzwerken vor dem offiziellen Programm. Nick Winkler von der PYTHON GmbH brachte es auf den Punkt: „Hand in Hand – Miteinander statt gegeneinander.“ |
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An der Carlsberg-Zapfanlage von SCHANKANLAGEN NORD floss das Bier in drei Sorten, während GASTROMATIX mit einer cleveren Cocktail-Anlage für leuchtende Augen sorgte – vorprogrammierte Mischungen auf Knopfdruck. 14 Aussteller – darunter THONHAUSER und DIRMEIER – präsentierten ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen. Wer die Stände abging, merkte schnell: Die Bandbreite der Themen in der Schankanlagenbranche ist beeindruckend. Von Hygienetechnik über neue Verbindungslösungen bis hin zu digitalen Services – die Hausmesse zeigte die ganze Vielfalt des Fachgebiets. Was viele Aussteller antrieb, brachte Jesper Petersen von NIPPON GASES auf den Punkt: „Wir wollen einfach unser Ohr am Puls der Zeit haben.“ |

CO₂, KI und konservative DeutscheDen Abend bereicherten zwei Fachbeiträge. Dirk Bersch von BEVICLEAN und Andreas Kenter von MICROMATIC referierten kurzweilig über Gaswarnanlagen und CO₂ – unverzichtbar in der Schanktechnik, aber auch ein Sicherheitsrisiko, das Respekt verdient.Die Themen zündeten: Michael Hünteler von SELBACH und Angus Nicholson von FIB BEER diskutierten anschließend lebhaft über KI, Generationswechsel und die Zurückhaltung des deutschen Markts gegenüber neuen Bierstilen. An den Stehtischen wurde bis spät in den Abend geredet und gelacht – der Ausklang folgte an der Bar. |
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Erst Verband - dann Vollgas!14 Aussteller - eine Botschaft Samstag früh um 9 Uhr gehörte der Saal den Mitgliedern. Verbandsarbeit, Berichte, Entscheidungen – nicht öffentlich, aber wegweisend. Zwei Beiträge führten anschließend in den Vormittag: Birger Grote von GROTE & BLOHM sprach aus persönlicher Erfahrung über Unternehmens-Nachfolgen in der Branche – ein Thema, das viele im Raum beschäftigte. Bernhard Velten folgte mit seinem Beitrag zur digitalen Gefährdungsbeurteilung, die für viele Betriebe längst auf der to-do-Liste stehen sollte. Schnell, direkt, auf den Punkt Ab 10:30 Uhr: Speed Dating. Von unseren amerikanischen Fachverbandskollegen (IBDEA) inspiriert, fand das neue Format viel Zuspruch. In getakteten 5-Minuten Runden stellten sich alle 14 Aussteller vor – kompakt, ohne Umschweife. Was klingt wie ein Bewerbungsgespräch, war in Wirklichkeit echtes Fachdialog-Format. Karl Kraus von WALLATEC KARBONATOREN hatte zum Beispiel den Aspekt Nachhaltigkeit im Gepäck: kurze Lieferwege, regionale Produktion. Und Oliver Spill von FASS FRISCH war sich sicher: Technik hin oder her – der Mensch bleibt die wichtigste Sicherheitsinstanz. Um 13 Uhr Mittagspause. Gemeinsam essen, Eindrücke sortieren, Luft holen. |
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Fünf Räume, fünf Themen, ein NiveauAb 14 Uhr liefen fünf Workshops parallel – und wer einen verpasste, ärgerte sich. Stefan Brand stellte die Fortbildungsplattform „Dr. Blume“ vor: einfache Anmeldung, viele frei zugängliche Inhalte, voller Zugriff für Verbandsmitglieder. Christian Rolinck von der CELLI GROUP plant, eigene Tutorials auf der Plattform bereitzustellen – ein Zeichen, dass die Industrie mitzieht. Birger Grote zeigte, wie lohnend die Weiterbildung zur sicherheitstechnisch befähigten Person ist – samt zeitgemäßer Dokumentationslösung. Klaus Liermann zog mit Wasseranlagen-Störungen aus der Praxis einen vollen Saal. Michael Wilbert von RWC und Jens Köster diskutierten spaltarme Verbindungen mit einem interessierten Publikum. Und Angus Nicholson von FIB BEER ließ beim Thema Tank Bier kaum einen Platz frei. Das Fazit des Nachmittags: Die Themen greifen ineinander – von Hygiene über Technik bis zur Rechtssicherheit. |
Hamburg von den besten Seiten |
Kieztour trifft ElbpanoramaWährend die Workshops liefen, erkundeten die Mitreisenden Hamburg auf eigene Faust: Die Original St. Pauli Nachtwächter Kieztour führte durch das legendäre Viertel rund um die Reeperbahn – Anekdoten, Geschichte, hanseatischer Humor inklusive. |
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Ab 18:30 Uhr dann gemeinsamer Abmarsch. Die MS Fantasia legte an den berühmten Hamburger Landungsbrücken ab – und mit ihr schaukelte der Verbandstag ins Ziel. Drei Stunden auf der Elbe: Containerriesen im Abendlicht, die Skyline im Rücken, gute Gespräche ohne Agenda. Kein Tagesordnungspunkt mehr. Nur Gemeinschaft – und das leise Brummen der Schiffsmotoren. |
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Miteinander – das war das Wort des WochenendesDer Fachverband hat geliefert – und Hamburg hat das Beste daraus gemacht. Zwei Tage mit fachlichen Impulsen, echten Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen. Die Mischung aus Hausmesse, Speed Dating, Workshops und Abendprogramm hat funktioniert: Jeder fand sein Format, jeder nahm etwas mit. Immer wieder fiel dasselbe Wort: Austausch. Wie wertvoll er ist. Wie sehr die Unternehmen davon profitieren, wenn sie miteinander reden statt übereinander. Ein herzliches Dankeschön gilt allen 14 Ausstellern, den Referentinnen und Referenten sowie allen Mitgliedern, die durch ihre Teilnahme und ihr Engagement den Verbandstag zu dem gemacht haben, was er war: ein lebendiges Zeichen dafür, wie zukunftsorientiert diese Branche aufgestellt ist. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. |











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